Persönliches

Angefangen hat es...

...mit dem Schuhkarton, in dem unsere Eltern die Fotos der Familie aufbewahrten. Für uns Kinder hatten diese Bilder magische Anziehungskraft. Auf mich wirkten sie so stark, dass ich später, unschuldige 13 Jahre alt, meinen Finger hob, als man mich in der Schule fragte, ob ich nicht Lust hätte, in meiner Freizeit Sport zu treiben, Schmetterlinge oder Briefmarken zu sammeln oder einem Foto-Club beizutreten.

Im Foto-Club lernte ich zusammen mit anderen bei einem älteren Herren, wie man s/w-Filme entwickelt und davon Papierabzüge herstellt.

Da sich unsere Gruppe aus Jungen und Mädchen zusammensetzte und alle gemeinsam in dem Alter waren, das uns vorgab, sich neugierig für das andere Geschlecht zu interessieren, trat das Interesse für die Fotografie sehr schnell in den Hintergrund. Die Dunkelkammerarbeit kam unserer Neugier entgegen und weckte andere Interessen in uns.
Während der alte Herr sich mit zwei drei Schülern an den Entwicklerschalen abmühte, sammelten im Schutze der Dunkelheit die anderen ihre ersten Erfahrungen im Knutschen und ähnlich spannenden Tätigkeiten, die aber allesamt wenig mit der Fotografie zu tun hatten.

Trotzdem, von diesem Zeitpunkt an war ich, auch von der Fotografie, hoffnungslos infiziert.