Persönliches

Philosophie

Egal, ob man Fotografie studiert oder wie ich den Beruf eines Elektrikers erlernt hat; letztendlich kommt es nur auf Kreativität, ein großes Maß an erotischer Phantasie, Einfühlungsvermögen und Achtung vor dem Modell an. In den letzten Jahren kommen vermehrt Frauen zu mir, um sich erotisch abbilden zu lassen. Manche mögen es sehr brav, manche extrem offen, oft als Geschenk für den Freund oder den Ehemann, aber meist für sich selbst. Das Letztere achte ich besonders, zeugt es doch von Selbstbewusstsein, Freude am eigenen Körper und dem stolzen Ausleben erotischer Vorstellungen. Es gibt Frauen, die mit dem Alter, und gerade dadurch, an erotischer Ausstrahlung gewinnen. Leider ist sie vergänglich. Die Fotos bleiben.

In der Regel finde ich meine Modelle in der Öffentlichkeit. Entweder spreche ich sie an, oder sie kommen durch Mundpropaganda von sich aus mit dem Wunsch, Modell zu stehen, zu mir. Sie sind mir immer willkommen, denn jede der Frauen und Mädchen gibt mir durch die Einmaligkeit von Charakter, Aussehen, manchmal nur einem hübschen Lächeln, neue Inspiration zu weiteren Fotos. Aus den so entstandenen Bekanntschaften werden nach den Aufnahmen meist sehr herzliche ungezwungene Freundschaften, die mein Leben sehr bereichern.

Meine Fotos sind Inszenierungen einer Mischung aus Toleranz, Erlebnissen, Wünschen, Spontanität und einer scheinbar und hoffentlich nie enden wollenden erotischen Phantasie und Erlebnisfähigkeit. Die Frau vor der Kamera ist nicht Lustobjekt, sondern Partnerin im Sinne von Achtung und Gleichberechtigung, der ich gern den Freiraum lasse, sich selbst darzustellen und eigene Wünsche und Ideen verwirklichen zu können.

Um jedoch die Masse eigener Phantasien im Bild verarbeiten zu können, versuche ich, mit Einfühlungsvermögen und Geduld die Szenerie zu gestalten; wohlwissend, dass die Frauen, mir denen ich arbeite, keine Profis sind. Jedoch gerade das macht den Reiz an dieser Arbeit aus. Die Sterilität eingeübter Posen professioneller Modelle, wie man sie in Herrenmagazinen findet, wird somit gewollt ausgeschlossen.

Ich denke, der Körper ist nur unsere Hülle. Er gibt als Werkzeug unserer Seele die Möglichkeit, Gefühle, Phantasien und Neigungen durch Gestik auszudrücken. Ohne ihn wären wir nichts. Insofern spielt er, auch in der Fotografie, eine besondere Rolle.

Die Homepage habe ich ins Netz gesetzt, um Gleichgesinnte zu animieren, sich mit mir auszutauschen. Als Reflektion der gezeigten Fotos würde ich mir auch wünschen, dass viele Frauen (Männer sind auch willkommen.) den Mut finden, ihre eigenen, ganz persönlichen Fotos gemeinsam mit mir, für sich zu kreieren.